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Einige Informationen über das Leasing
Ein Drittel aller Leasingverträge ist heute von Privatpersonen abgeschlossen. Das Fahrzeug wird für eine bestimmte Zeit gemietet.
Der Kunde sucht sich sein Wunschfahrzeug beim Händler aus.
Dieser verkauft das gewählte Fahrzeug der Leasinggesellschaft und diese vermietet es an den Kunden.
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Der Kunde soll für die Nutzung und den Wertverlust des Fahrzeugs zahlen. Nach Ablauf des Vertrages muss der Kunde das Auto wieder zurückgeben. Der Kunde kann zwischen zwei Modellen wählen:
1. Leasing mit Restwertbewertung
bei diesem wird zu Vertragsbeginn der Wert kalkuliert, den das Auto zu Vertragsende vermutlich haben wird. Hierbei trägt der Leasingnehmer ein Risiko.
2. Leasing mit Kilometerabrechnung
bei der Kilometerabrechnung werden die Leasingraten anhand einer festgelegten Gesamtkilometerleistung errechnet.
Wenn das Fahrzeug nach Beendigung der Vertragszeit weniger wert als der kalkulierte Betrag ist, muss er diese Differenz ausgleichen.
Wenn der Leasingnehmer mehr fährt, muss er neben der Monatsrate einen Mehrkilometerersatz bezahlen. Zahlungen sind auch dann erforderlich, wenn das Fahrzeug nicht in einem der Nutzung entsprechendem Zustand ist.
Leasingfallen
Andrea Hoffmann, Finanzexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen, sagt: " Gerade Menschen mit weniger Geld werden von Leasingangeboten angelockt, weil die monatlichen Raten oft niedriger sind als bei einem Kredit. Dabei wissen sie nicht, dass sie im Unterschied zum Kredit beim Leasing oft höhere Ausgaben haben und nicht Eigentümer der Sache werden." Anders als den Banken bietet den Leasinggesellschaften meist eine geldliche Selbsteinschätzung der Kunden an.
Es gibt aber die Gefahr, die finanziellen Möglichkeiten zu überschätzen. Weil Leasingverträge laufzeitgebunden sind, ist eine vorangehende Auflösung, aber auch ein vorangehendes Herauskaufen des Fahrzeugs nur zu sehr ungünstigen Voraussetzungen möglich.
Leider sind es solche unseriösen Verkäufer, die, um die Leasingraten anreizend klein zu gestalten, berechnen beim Restwertleasing den zu erwartenden Erlös des Autos unrealistisch hoch. Andere finden bei der Fahrzeugrückgabe verschiedene Gründe, warum der berechnete Preis nun doch nicht zu erzielen ist.
In anderen Fällen ist der Restwert sogar als "Netto" ausgeschrieben - das heißt: zusätzlich Mehrwertsteuer. Man kann eine große Überraschung erleben, weil der Leasingnehmer immer für die Erzielung des Restwertes bürgt. Es ist ratsam, sich vor Ablauf des Vertrages selbst um einen Käufer zu kümmern um den kalkulierten Preis des Autos zu bezahlen.
Beim Leasing mit Kilometerabrechnung achten Sie darauf, dass Ihnen eine Minderlaufleistung angerechnet wird, wenn Sie weniger gefahren sind.
Traditionell aber flexibel: Finanzierung
Die kostengünstigste Variante für die Finanzierung eines neuen Autos ist jedoch ein Kredit, auch wenn sich Superangebote der Autobanken von 0,0 % oder 0,01% effektivem Jahreszins meistens nur auf Auslauf- oder Sondermodelle beziehen, sind ihre Zinsen auch bei anderen Modellen weit unter den Angeboten der Hausbanken.
Wenn ein guter Barzahlerrabatt mit dem Händler ausgehandelt wird, kann der normale Ratenkredit trotzdem günstiger sein.
Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie ein Auto bar bezahlen, finanzieren oder doch lieber leasen möchten, für Sie ist es die Drei-Wege-Finanzierung. Hierbei legen Sie als Kunde die Höhe der Anzahlung fest. Die Raten liegen nur wenig über den Leasingraten, sind trotzdem oft halb so hoch wie Finanzierungsraten.
Die Schlussrate ist demgemäß sehr hoch. Erst kurz vor Ende müssen Sie sich entscheiden. Wenn Sie die Schlussrate in bar bezahlen, gehört das Auto Ihnen. Wenn Sie das nicht können, müssen Sie mit der Autobank neue Finanzierungsbedingungen aushandeln.
Wenn Sie weder kaufen noch finanzieren wollen, geben Sie das Auto an den Händler zurück und begleichen damit die Schlussrate.
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